VOKA bemalt Mantel für Abraham

Lederdesigner Rodan und Spontanrealist VOKA boxen sich zusammen. Natürlich in der Kunst. Denn Daniel Rodan hat für Arthur Abraham den Leder-Boxmantel entworfen. Und bemalt hat ihn VOKA, der bekannte österreichische Spontanrealist. King Arthurs Porträt auf dem Mantel zeigt die Kunstrichtung von VOKA . Auch andere Auftragsarbeiten finden sich von VOKA im Leder-Atelier am Kudamm.
BIOGRAFIE
1965 geboren, lebt und arbeitet VOKA in Puchberg am Schneeberg/NÖ.
Wichtige persönliche Erfahrungen für sein künstlerisches Wirken sammelt VOKA während eines einjährigen Aufenthaltes in den USA und Kanada, wo eine Vielzahl von Skizzen entstand. 1989 wird er von der Künstlerkommission des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht und Kunst als Bildender Künstler staatlich anerkannt. Die Basis seines künstlerischen Könnens wurzelt in der jahrelanger Auseinandersetzung mit der Kunst des Realismus.
Die von ihm begründete Stilrichtung des “Spontanrealismus” definiert nicht nur seinen dynamischen und emotionsstarken Umgang mit der Farbe, sondern lässt auch Rückschlüsse auf den agilen Charakter des Künstlers zu. Genährt von einer ungeheuren Schaffenskraft bleibt Voka dabei seinem Lebensziel – nämlich “der Suche nach dem perfekten Bild” – stets treu. Seine Werke werden auf internationalen Kunstauktionen versteigert und befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. Neben seiner freischaffenden Tätigkeit als Künstler ist VOKA an der Kunstakademie Bad Reichenhall/ Deutschland und an der Akademie Stift Geras als Dozent tätig.

SPONTANREALISMUS
Schlägt man in Wörterbüchern unter “spontan” nach, so findet man Definitionen wie “plötzlich“, „einem inneren Antrieb folgend”, “ohne bewusste Überlegung” oder “für die Umgebung oft überraschend”.
Betrachtet man unter diesen Aspekten die Gemälde des Künstlers, so ist dieser Neologismus, der das Wissen über die Techniken aus der Öl-, Aquarell- und Acrylmalerei harmonisch vereint, weit mehr als nur aussagekräftig.
Seine Bilder entwickeln sich spontan, denn der Künstler folgt seinem inneren Antrieb, verlässt sich auf seine momentane Gefühlslage und überrascht mit Bildern, die zwar nach realen Vorbildern suchen, jedoch aus der momentanen Intuition entstehen. Hat man die Möglichkeit, dem Maler während der Arbeit über die Schulter zu schauen und sieht man – oder besser noch erlebt man- mit welcher Schnelligkeit, welchem Schwung und welcher Begeisterung eines seiner Werke entsteht, so wird aus diesem simplen Wort „Spontanrealismus“ eine Emotion.
Nicht das Motiv ist für ihn ausschlaggebend, sondern seine Motivation dahinter! Er versucht in seinen Bildern Momentaufnahmen, die ihn berühren – aus welchem Grund auch immer – festzuhalten. Eine kleine Digitalkamera ist sein ständiger Begleiter. Oft drückt er ganz willkürlich ab, ohne durch den Sucher zu blicken oder einen bestimmten Punkt anzuvisieren. Diese Schnappschüsse, die er bewusst in Schwarz-Weiß ausdruckt, hängen verteilt in seinem Atelier. Sie dienen ihm als Gedächtnisstütze, als eine Art der Inspiration.

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